OTCA – Ihr Heizungsbauer

Sparen durch richtiges Heizen

Auch bei modernen Heizanlagen lässt sich Energiesparen durch richtiges Heizen. Dies entlastet nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern schont auch die Umwelt. Mit einigen praktischen Tipps möchten wir anregen, wie Sie das Potenzial Ihrer Heizanlage optimal nutzen können.

Regelmäßige Wartung

Damit Ihre Heizanlage dauerhaft hält, was sie verspricht, ist eine regelmäßige Wartung das A und O. Empfehlenswert ist es die Heizung in den Sommermonaten, also noch vor Beginn der Heizperiode warten zu lassen. Bei der Wartung kann ein eventueller Verschleiß entdeckt werden und notwendige Reparaturen können in Ruhe durchgeführt werden. Bei der Wartung wird die Anlage auch gereinigt und optimal eingestellt, sodass Ihre Heizanlage wieder fit für den Winter ist. Dies sorgt dafür, dass diese effizient arbeitet, und erhöht die Lebensdauer Ihrer Anlage erheblich. Wir legen Ihnen ans Herz einen Wartungsvertrag abzuschließen, sodass Sie keine Wartung mehr versäumen und Sie auch von unserem kostenlosen Notdienst profitieren.

Heizkörper entlüften

Ein wichtiger Faktor, um den Energieverbrauch und somit auch die Heizkosten nicht unnötig in die Höhe zu treiben, ist die Entlüftung der Heizkörper. Die Heizkörper sollten mit Beginn der Heizperiode entlüftet werden und auch während der Heizperiode kann es hin und wieder nötig sein. Spätestens wenn sie ein Gluckern in einem Heizkörper wahrnehmen, ist es an der Zeit die Heizkörper zu entlüften. Da das Entlüften eigentlich unkompliziert ist, können Sie dies je nach Bedarf selbst durchführen. Sollten Sie Fragen zur Entlüftung haben, sprechen Sie uns gerne an.

Elektronische Thermostate für optimale Temperatursteuerung

Da nicht alle Räume die gleiche Temperatur benötigen, empfehlen sich elektronische Heizkörperthermostate. Diese ermöglichen es ohne großen Aufwand die Temperatur im Vorfeld einzustellen und es lässt sich gezielt einstellen, zu welchen Zeiten geheizt werden soll und zu welchen Zeiten die Temperatur abgesenkt werden soll. So kann individuell für jeden Raum entschieden werden. Passende Thermostate lassen sich ohne großen Aufwand nachrüsten.

Dichtungen kontrollieren

Damit die Wärme nicht verloren geht, sollten Sie veraltete Fenster im Zweifelsfall austauschen. Doch nicht immer ist ein Tausch der Fenster von Nöten, häufig reicht es bereits aus, die Dichtungen der Fenster zu erneuern. Optimal ist es natürlich eine moderne Drei-Scheiben-Wärmeverglasung zu nutzen. Doch auch intakte Dichtungen können den Verlust von Wärme merklich eindämmen, sodass weniger geheizt werden muss.

Isolierung der Heizkörper

Gerade bei älteren Bestandsimmobilien kann es sinnvoll sein die Wand hinter dem Heizkörper zu isolieren. Bei neuen Gebäuden mit einer guten Dämmung ist dies nicht nötig. Bei älteren Bauten lässt sich eine Isolierung mit wenigen Handgriffen anbringen.

Richtiges Lüften

Eine Grundregel ist es, dass während der Heizperioden keine Fenster gekippt werden sollten. Besser ist es mehrmals täglich eine Stoßlüftung durchzuführen. Hierzu sollten alle Fenster für wenige Minuten weit geöffnet werden, sodass ein schneller Luftaustausch möglich wird.

Wohnung nie vollständig auskühlen lassen

Besonders wichtig ist es, die Wohnung nie komplett auskühlen zu lassen. Entsprechend sollte auch bei längerer Abwesenheit eine Grundtemperatur gehalten werden. Besonders einfach ist dies mit elektronischen Thermostaten möglich, da sich hier eine entsprechende Temperaturabsenkung vorprogrammieren lässt. Wer seine Räume komplett auskühlen lässt, verursacht unnötige Heizkosten, denn die Energie, die benötigt wird, um die Räume wieder aufzuwärmen ist wesentlich höher, als die Energie, die verbraucht wird, um die Temperatur zu halten.

Der lange Weg vom wärmenden Feuer zur modernen Heizungsanlage

Schon sehr früh in der Menschheitsgeschichte spielte es eine große Rolle Lebensraum zu heizen, um unbeschadet über den Winter zu kommen. Mit der Zähmung des Feuers haben es unsere Vorfahren geschafft ihre Höhlen warm zu halten und somit war der Grundgedanke des Heizens geboren und wurde über viele Jahrhunderte angewandt.

Eine neue Ebene der Heiztechnik erschlossen die Römer. Denn bereits im Römischen Reich wurden Villen mit einer Fußbodenheizung ausgestattet. Diese wurde mit einem Röhrensystem, welches mit heißer Luft gespeist wurde, verwirklicht. Hierfür mussten Sklaven stetig dafür sorgen, dass ein Feuer brannte, was für einen sehr hohen Holzverbrauch sorgte. Doch zu dieser Zeit lag energisparendes Heizen noch in weiter Ferne.

Eine Grundlegende Veränderung in Sachen Heiztechnik brachte der Kamin, der dafür sorgte, dass die Wohnräume durch das Feuer nicht mehr so sehr mit Ruß belastet wurden, als dies bei offenen Feuerstellen vorher der Fall war. Ein weiterer Meilenstein war es, als im 18. Jahrhundert das Holz als bevorzugter Brennstoff durch die Kohle ersetzt wurde. Zu dieser Zeit entstanden auch die Kachelöfen, die zu den bevorzugten Heizarten zählten.

Der Vorläufer der heutigen Zentralheizungen geht auf den Ingenieur Johannes Haag zurück, der 1843 die erste Dampfheizung Deutschlands konzipierte. Diese wurde im baden-württembergische Schloss Sigmaringen installiert. Bis die Zentralheizung die Wohnräume der durchschnittlichen Bevölkerung Deutschlands erreichte, sollte es jedoch noch bis in die 1970er Jahre dauern. Erst zu dieser Zeit wurde der Einbau einer Zentralheizung bei Neubauten zum Standard.

Heute ist eines der wichtigsten Themen im Bereich Heizungsbau sparsames Heizen. Diese Thematik wurde bereits in den 80er Jahren in das Bewusstsein der Menschen gebracht, denn die Ölkrise ließ die Energiepreise steigen. Durch stetige technische Neuerungen hat sich im Bereich Heiztechnik bis heute viel getan und so ist ökologisches Heizen heute ein Thema, dass nicht mehr nur für Bauherren interessant und wichtig ist, sondern auch für Besitzer von Bestandsimmobilien immer häufiger zum wichtigen Thema wird. Entsprechend bieten wir sowohl für Bauherren als auch für Immobilienbesitzer eine fachlich versierte Beratung rund um das Thema Heizen an. Unsere Beratung umfasst auch Fördermöglichkeiten, die unter anderem die KfW und die BAFA bieten, wenn sich für eine effiziente Heizungsanlage entschieden wird. Dies kann durchaus ein Anreiz sein, um die bestehende Heizanlage kostengünstig zu erneuern und zukünftig umweltbewusster und kostengünstiger zu heizen.